Frauenunternehmen Zora hat jetzt ein Projekt für Hundebesitzerinnen:

Wo bleibt der Hund während der Arbeitszeit?

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Langzeitarbeitslose Frauen mit Hund sind besonders schwer vermittelbar. Das Frauenunternehmen Zora geht das Problem jetzt von zwei Seiten an: Hund und Job sollen jetzt vereinbar werden.

Stuttgart - Ein Hund leistet bei manchem Herrchen oder Frauchen Sozialarbeit: Gerade wenn die Besitzer langzeitarbeitslos sind, wenig Perspektiven haben und ihr Selbstwertgefühl dadurch sehr angeknackst ist, erinnert sie der Vierbeiner doch immer wieder daran, dass sie gebraucht werden. Der beste Freund verlangt nach einer Tagesstruktur. „Und mein Hund fragt nicht nach meinem sozialen Status“, so charakterisiert Sandra Labendsch aus dem Stuttgarter Westen, was sie an der Beziehung zu ihrem fünfjährigen Mischling Buddy besonders schätzt. „Wenn einen der Hund anstupst, muss man raus. Da kann man sich nicht einfach hängen lassen“, sagt sie. Sie selbst hielt sich lange Zeit mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Jetzt arbeitet sie bei Zora in Teilzeit. 

Rundum gut für die Psyche

Ein Tier wirkt positiv auf die Psyche des Besitzers, aber er ist ein Hemmnis bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt vor allem bei Singles, betont Waltraut Streit, die Geschäftsführerin des Frauenunternehmens Zora. Dort finden arbeitslose Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf oder können eine Ausbildung machen – und künftig sollen auch Hundebesitzerinnen eine Chance erhalten, denn Zora will in einem besonderen Projekt Mensch, Hund und Beruf unter einen Hut bringen. „Der Bedarf ist da, denn immer mehr Frauen haben einen Vierbeiner“, beobachtet Waltraut Streit.

Ab in die Hunde-Kita

Deshalb arbeitet bei Zora jetzt die Sozialarbeiterin Nicole Frank an einem Projekt, das sich Muperta (aus dem Spanischen frei übersetzt bedeutet das „Frau mit Hund in Arbeit“) nennt und mit Mitteln aus dem europäischen Sozialfonds gefördert wird. Ziel ist es, die Kompetenzen der arbeitslosen, schwer vermittelbaren Hundebesitzerinnen beruflich zu nutzen. Gedacht ist zum Beispiel an die Vermittlung in eine Ausbildung zur Hundetrainerin oder Tierpflegerin. Andererseits soll eine Art Hunde-Kita eingerichtet werden, in der die Frauen, die einen Job gefunden haben, ihren Liebling während der Arbeitszeit betreuen lassen können. Sandra Labendsch hat das Glück, dass sie Buddy bei ihren Eltern lassen kann, während sie bei Zora arbeitet. Viele andere haben diese Möglichkeit nicht und können sich die kommerziellen Hundesitterangebote von ihrem schmalen Verdienst auch gar nicht leisten.

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Wir haben eine ausserordentliche Mitgliederversammlung für den 22.12.2018 bei Jeannette Brown, Bruchsalerstr.81 in 75031 Eppingen um 9:30 Uhr angesetzt. Es geht um eine nötige Satzungsänderung. Die Einladungen mit Anträgen und Tagesordnung sind bereits verschickt. Solltet ihr keine erhalten haben, meldet Euch bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Danke und viele Grüsse

Euer Vorstand

Katja Tschirwitz und Jeannette Brown

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